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CoverOEBMWasistMediationElvira Hauska verfasste gemeinsam mit dem Präsidenten des Österreichischen Bundesverbands für Mediation (ÖBM) - Herbert Drexler - den Einführungsartikel 'Was ist Mediation?' (Download PDF) für die Sondernummer Mediation aktuell. Es ist dies das Fachmagazin des ÖBM - der mit über 2.200 Mitgliedern größten Vereinigung von MediatorInnen in Österreich. In dieser Ausgabe, die anlässlich des ersten Tags der Mediation in einer besonders hohen Auflage erschien,  schrieb Elvira Hauska zusätzlich gemeinsam mit Nicole Sveda über  Konfliktdynamik und gemeinsam mit Lydia Berka-Böckler über Mediation im Bereich Gesundheit, Soziales und Sicherheit.

Speziell der Einführungsartikel geht - als einer der ersten in einem deutschsprachigen Mediationsverband veröffentlichen Artikel - auf die Mediation als Grundhaltung ein. Dieser Ansatz geht von einer gesamtgesellschaftlichen Neuorientierung aus, anstatt rein die Mediation als Dienstleistung oder Prozess für Konfliktparteien zu sehen. In der Mediation aktuell schrieb Elvira Hauska von 2012 bis 2014 regelmäßige Beiträge, in denen sie jene Entwicklungen darstellte, die sie in ihrer Funktionärszeit als Fachgruppensprecherin Gesundheit, Soziales und Sicherheit, sowie als Kassierin und als Erste Delegierte der Fachgruppen im ÖBM berichtenswert fand. Es umfasste daher Themen, wie Mediation in der Behindertengleichstellung, Gesundheitsmediation, aber auch das erste Interview mit dem Bundesheermediator Oliver Jeschonek aus dem Jahr 2014.

Seit 2010 ist Elvira Hauska eine jener Autoren, die das Thema Konfliktmanagement und Mediation interdisziplinär als Service für das Fachmagazin Sichere Arbeit aufbereitet, das von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt herausgegeben wird. In diesen Artikeln stellte sie einerseits konkrete Fallbeispiele dar, wie z.B. Konfliktmanagement als Teil des Sicherheits- und Gesundheitsmanagements bei Vöslauer Mineralwasser AG aus dem Jahr 2012, aber auch die Integration von Mediation in die Truppenpsychologie des Österreichischen Bundesheeres aus dem Jahr 2016 oder die Darstellung des gerichtsnahen Mediationsfalles der Raaberbahn aus dem Jahr 2014. Darüber hinaus legte sie auch - gemeinsam mit Oliver Jeschonek - einen theoretischen Grundstein zum strukturellen Konfliktmanagement in dem Aufsatz 'Veränderungen gesund und sicher managen' (Download PDF). 

Weitere Grundlagenwerke von Elvira Hauska und ihren Co-Autoren entstanden rund um den Bereich Recht und Konflikt. Aus ihren Studien entstand beispielsweise im Jahr 2013 der Artikel 'Wenn Recht allein teuer ist' (Download PDF) im rechtswissenschaftlichen Fachmagazin 'ecolex'. Die Darstellung von Möglichkeiten und Grenzen unterschiedlicher Konfliktregelungsformen, wie Gericht und Mediation finden sich z.B. in der Österreichischen Richterzeitung, im Personal Manager und in der Sicheren Arbeit.

Eine umfangreiche Anzahl von Fachartikeln in wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Zeitschriften entstand rund um das Teamgeistbarometer und das Beziehungsbarometer, die in Studien - gemeinsam mit der Initiative inCoop und dem Wirtschaftsforum der Führungskräfte - im Wirtschaftskontext entstanden. Eine ausführliche (Medien)Berichterstattung speziell zu diesem Thema findet sich auf der Homepage von inCoop, einer Initiative zur Förderung des kooperativen Zusammenlebens, wobei der Schwerpunkt der Berichterstattung im Jahr 2011 lag, dem Jahr, an dem die ersten Studienergebnisse zum Teamgeistbarometer vorlagen. Der englischsprache Artikel 'The path from 'calculating the cost of conflicts' towards 'cooperation controlling', von Elvira Hauska und Berndt Exenberger in der Nederlands-Vlaams tijdschrift voor mediation en conflictmanagement, 2/2015 (Link zum Artikel) fasst die Schwerpunkte dieser Studien, deren Ergebnisse und Reaktionen daraus bis zum Jahr 2015 zusammen.

Ab dem Jahr 2015 entstanden rund um die Bucherscheinung 'Zur Kunst des Friedens' zahlreiche Zeitschriftenartikel von und über Elvira Hauska zum Themenbereich Frieden.Darunter finden sich Darstellungen über die Hintergründe der Entstehung des Buches - initiiert durch einen Vortrag von Karl Kumpfmüller anlässlich des ersten Tags der Mediation in Graz. Diese Ausführungen finden sich in den ersten beiden Beiträgen für die Zeitschrift 'Friedenszeit' des Grazer Friedensbüros. Zum Buch erschienen zahlreiche Rezensionen, unter anderem von Gesine Otto im deutschen Fachmagazin Spektrum der Mediation, aber auch in der buddhistischen Zeitschrift Ursache und Wirkung, in der auch eine unmittelbar nach der Fertigstellung des Buches Ende 2015 geschriebene Anleitung zum Frieden (Link zum Artikel) entstand.

Ab 2010 publizierte Elvira Hauska zu Zusammenhängen von Konflikten und Gesundheit und Familie. Ausgehend von der qualitativen Studie 'Spannungsfelder in der Betreuung und Begleitung von SeniorInnen' des österreichischen Sozialministeriums entstanden Artikel in der Perspektive Mediation, aber auch in der Österreichischen Pflegezeitschrift. Eine Zusammenfassung einer soziologischen Studie findet sich auch in dem Beitrag 'Menschen in psychischen Krisen - wann ist Mediation sinnvoll?' (Download PDF).