Gesundheit

Die Weltgesundheitsorganisation definiert drei Säulen der Gesundheit. Während die körperliche Gesundheit den überwiegenden Teil an Aufmerksamkeit erhält, nimmt die psychische Gesundheit in den letzten Jahren an Bedeutung zu. Der dritte Aspekt der Gesundheit - die soziale Komponente - wird meist rein mit finanziellen Rahmenbedingungen abgehandelt - zu unrecht. Für Elvira Hauska ist soziale Gesundheit der gesunde Umgang der Menschen mit ihrer Umwelt. Sie betrachtet diese Betrachtungsweise als zentrale Einflussgröße auch für körperliche und seelische Gesundheit. Wenn Menschen es nicht mehr notwendig erachten, sich zu kränken - erst dann kann Gesundheit in Form von Wohlbefinden entstehen.

Im Rahmen ihrer Aktivitäten als Fachgruppensprecherin Gesundheit, Soziales und Sicherheit lernte Elvira Hauska vor allem aus dem Österreichischen Umfeld viele Mediations-Pioniere kennen, die im Gesundheitsumfeld arbeiten. Besonders hervorhebenswert ist dabei die bahnbrechende Arbeit von Judith Jaindl, die sie auch in ihrem Buch 'Zur Kunst des Friedens' (Link zum Beitrag) in einer Kurzbiographie aufarbeitete. Eine Kurzversion gibt der Artikel 'Pflegemediation macht Schule' in der Fachzeitschrift Clinicum (Download PDF).

Eigene Erfahrungen als Mediatorin im Gesundheitsbereich machte Elvira Hauska vor allem im Rahmen eines krankenhausnahen Projektes, bei dem vorwiegend (auch) krebserkrankte Menschen Unterstützung in unterschiedlichen Konfliktsituationen erhielten. Mediation und Gesundheit ist Thema eines Grundlagenartikels, der sowohl in der Mediation aktuell als auch im Mediator erschien (Download PDF). Gesundheitsmediation als Spezialthema der Mediation ist in einem Artikel der Sicheren Arbeit erläutert, der auch im Handbuch Mediation des WEKA Verlags erschien (Download PDF).

Im Wirtschaftsumfeld arbeitete Elvira Hauska als Betriebsberaterin - mit dem Schwerpunktthema Arbeit und Behinderung bzw. Erkrankungen - unter anderem für das Chancen Nutzen Büros des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. Aus dieser Arbeit als Praktikerin - verbunden mit wissenschaftlichen Studien - entstand ihr Zugang zur sozialer Gesundheit im Betrieb, den sie in einem WEKA-Newsletter im Jahr 2015 zusammenfasste (Link zum Artikel).