Kompetenzzentrum für Sicherheit und Vertrauen

Mediation ist ein überaus vielfältiger und inhomogener Begriff. Der Großteil der in der Literatur vertretenden Meinungen zum Thema geht davon aus, dass Mediation eine Variante zur Konfliktlösung ist. Entsprechend der deutschen Professorin für Kulturwissenschaft Katharina Kriegel-Schmidt ist Mediation eine logische Konsequenz zur Entwicklung einer Gesellschaft, die Vielfalt fordert und fördert. Hauska Mediation stellt dazu die Grundhaltung der Mediation in den Vordergrund, die den subjektiven Faktor mit Gesellschaftsordnungen so in Einklang bringen will, das Nutzen für alle entsteht. Dies ist nur dann möglich, wenn es gelingt, sowohl für einzele Menschen als auch für die Schaffung allgemeiner Regeln des Zusammenlebens gleichzeitig Sicherheit und Vertrauen zu schaffen.

Weiterführende Publikationen von Elvira Hauska zum Thema (Auswahl):

  • Mediation und Sicherheit Sicherheit wird oft mit der dem Einsatz von Macht verwechselt. Vertrauen in Sicherheitssysteme kann nur entstehen, wenn wichtige Bedürfnisse und Interessen eingebunden werden. Der Beitrag in der Kriminalpolizei zeigt hier unterschiedliche Möglichkeiten auf, Mediation im Sicherheitswesen zu verankern  (Download PDF).
  • "Evaluierung sozialer Konflikte" - gibt einen Überblick hinsichtlich der Bewertungsmöglichkeit von Varianten zur Konfliktregelung unter besonderer Berücksichtigung mediativer Aspekte. Es ist dies der einzige österreichische Beitrag zum ersten deutschsprachigen Sammelband "Mediation als Wissenschaftszweig", der das Forschungsfeld Mediation systematisch aufarbeitet (Link zum Buch) - gemeinsam mit Oliver Jeschonek
  • "Die Gewaltspirale dreht sich" - Titelartikel der Zeitschrift Alle Achtung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt - bislang der einzige zu diesem Thema in den Medien der AUVA (Download PDF)
  • "Vom Verlierer zum Gewinner - durch Mediation zur fairen Konfliktlösung" - erster Beitrag von Elvira Hauska für den XING-Coaches Newsletter aus dem März 2017 (Link zum Newsletter)
  • "Professionelles Konfliktmanagement" - zweiteiliger Newsletterbeitrag für das Personalportal HRM 2016/2017 (Link zu Teil 1 und Teil 2)
  • "Was ist Mediation?" - Beitrag für Mediation aktuell 2014 - gemeinsam mit Herbert Drexler (Download PDF)
  • "Konfliktdynamik - Ursache und Wirkung von Konflikten" - Beitrag für Mediation aktuell 2014 - gemeinsam mit Nicole Sveda (Download PDF)
  • "Kulturwandel in der Konfliktregelung" - Beitrag für die Österreichische Richterzeitung 2016 (Download PDF)
  • "Nutzen und Einsatzgebiete von Wirtschaftsmediation" - Zusammenfassung einer Studie an der WKO (Download PDF)

Empfehlungen für sonstige grundlegende Lektüre (Auswahl):

  • Mediation als Wissenschaftszweig herausgegeben von Katharina Kriegel-Schmidt, Springer 2017 verdeutlicht die unglaubliche Interdisziplinarität, die bereits heute das Wissen über Mediation prägt.
  • Handbuch Mediation herausgegeben von Fritjof Haft und Katharin Gräfin von Schlieffen, 3. Auflage, C.H.Beck 2016 - umfangreiches Kompendium unterschiedlicher Einsatzbereiche und Grundlagen über Mediation im deutschsprachigen Raum mit kurzem Ausflug ins Internationale (Rezension von Elvira Hauska in der Österreichischen Richterzeitung 2016)
  • Mediation - Die Kunst der Vermittlung in Konflikten von Christoph Besemer, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, 2009, zeigt die traditionelle Sicht der Mediation in einer anschaulichen und praxisorientierten Weise.
  • Alternative Dispute Resolution von Susan Blake, Julie Browne und Stuart Sime, 2. Auflage, Oxford University Press, 2012 - überaus professionelle Abhandlung über alternative Streitregelung aus dem in dem Bereich hoch entwickelten englischsprachigen Raum 
  • Beitrag "Konflikt" von C.F. Graumann im Historischen Wörterbuch für Philosophie von Ritter und Gründern (Hg.), Band 4, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1976 - der Beitrag setzt sich aus der geschichtlichen Perspektive mit einem sehr konfliktreichen Begriff auseinander
  • "Konflikte und Konfliktstrategie - Ansätze zu einer soziologischen Konflikttheorie" von Walter L. Bühl (Hg.), Nymphenburger Verlagshandlung 1972 - lobenswerterweise setzt sich der Herausgeber in dem Werk systematisch mit bisherigen Grundlagenwerken zum Thema auseinander und zieht daraus seine Schlussfolgerungen
  • "Madame Curie und ihre Schwestern - Frauen, die den Nobelpreis bekamen" von Charlotte Kerner (Hg.), Beltz & Gelberg 1997 - dieses Buch ist das schönste Buch um zu zeigen, wie das Stiften von Nutzen für alle auf einer breiten Basis möglich ist.